Ratgeber: Veredelung von Glaspokalen
Wer sich für einen Glaspokal entscheidet, hat bereits Geschmack bewiesen. Glas wirkt modern, transparent und zeitlos. Doch es gibt eine Entscheidung, die das Wesen der Trophäe komplett verändert: Wie kommt der Text auf das Glas?
Hier stehen sich zwei Welten gegenüber: Die direkte Lasergravur (der "integrative" Weg) und das klassische Gravurschild (der "flexible" Weg). Beide Varianten sind hochwertig, erfüllen aber völlig unterschiedliche Zwecke. Wir erklären, wann Sie zu welcher Veredelung greifen sollten.
Der Look: Edel, dezent, "für die Ewigkeit".
Hierbei wird die Oberfläche des Glases mit einem Präzisionslaser mikroskopisch angeraut. Der Text oder das Logo erscheint milchig-weiß (gefrostet) und bildet einen wunderschönen Kontrast zum klaren Glas. Die Schrift wird eins mit dem Material.
Perfekt für:
Der Effekt: Es wirkt nicht "aufgeklebt", sondern untrennbar verbunden. Das ist die höchste Form der Wertschätzung.
Der Look: Klassisch, sportlich, farbig differenzierbar.
Hier wird ein metallisches Schild (in Gold, Silber oder Bronze) graviert und anschließend professionell auf den Sockel oder die Front des Glaspokals montiert. Der Pokal selbst bleibt unberührt.
Perfekt für:
Der Vorteil: Sie können drei identische Glaspokale nehmen und durch goldene, silberne und bronzene Schilder sofort eine klare Rangfolge schaffen. Zudem ist diese Variante oft kostengünstiger in der Produktion.
Eine Lasergravur ist ein aufwendiger Prozess. Jeder Pokal muss einzeln in eine Lasermaschine eingelegt und eingerichtet werden. Das kostet Zeit und Handarbeit.
Gravurschilder hingegen sind effizienter. Wir gravieren das Metallplättchen separat und montieren es. Das macht Glaspokale mit Schild zur perfekten Lösung für Vereine, die die edle Optik von Glas wünschen (schwer, transparent, hochwertig), aber das Budget eines Sportvereins einhalten müssen.
Wenn es um Emotionen und Einzigartigkeit geht, ist der Laser ungeschlagen. Stellen Sie sich vor, Sie verabschieden einen Mitarbeiter nach 40 Jahren. Ein Schild wirkt hier "technisch". Eine Gravur, die direkt ins Glas geschrieben ist, wirkt persönlich und unverwüstlich.
Welchen Stil bevorzugen Sie?
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Ja, das ist bei manchen Modellen möglich und sieht sehr interessant aus. Man kann beispielsweise das Firmenlogo groß per Laser in das Glas gravieren (für die edle Optik) und den individuellen Namen des Siegers sowie das Datum auf ein Schild am Sockel setzen. Das spart Kosten bei Serienbestellungen.
Eine klassische Lasergravur ist immer weiß/gefrostet, da das Glas nur an der Oberfläche mattiert wird. Wenn Sie Farbe wünschen (z.B. ein buntes Logo), nutzen wir den sogenannten UV-Direktdruck. Dabei wird Farbe direkt auf das Glas gedruckt.
Der Arbeitsaufwand ist geringer. Das Gravieren eines Metallschildes geht sehr schnell und automatisiert. Das direkte Lasern von Glas erfordert, dass der schwere Pokal exakt in der Maschine positioniert wird. Dieser Mehraufwand spiegelt sich im Preis wider, weshalb die Schild-Variante besonders budgetfreundlich ist.